Dirigent

Martin Knell leitet das Orchester seit der Gründung 1973. Er studierte Musik und Theologie und war als Musiklehrer an verschiedenen Schulen, später in der Lehrerausbildung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen tätig.
Von 1982 bis 2011 leitete er das  Orchester der TU Darmstadt. Für seine Verdienste um das musikalische Leben an dieser Universität wurde ihm 2007 die „Erasmus-Kittler-Medaille“ verliehen.

1984 gründete er die „Altenberger Bach Capella“.
Seit 1991 ist er musikalischer Leiter der Reihe „Oper im Kloster“ (Altenberg/Solms).

Zahlreiche Konzertreisen mit verschiedenen Orchestern führten ihn nach England, Italien, Zypern, Russland, USA, Österreich und Rumänien. Seit 1997 wird er als Gastdirigent von Berufsorchestern nach Osteuropa verpflichtet. Unter anderem dirigierte er das Radio-Sinfonieorchester Bukarest sowie die Schnittke-Philharmonie in Saratow.

Für seinen engagierten Einsatz zur Entwicklung der internationalen Beziehungen wurde ihm 2004 der Titel „Professor h.c.“ von der staatlichen S.W.Rachmaninow-Hochschule für Musik und Pädagogik Tambow (Russland) verliehen, womit er für seine künstlerische Arbeit mit dem dortigen Universitätsorchester geehrt wurde.
Eine weitere Auszeichnung zum Professor h.c. erhielt er 2010 durch die Musikhochschule Saratow an der Wolga.

In Anerkennung der besonderen Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt ehrte die Stadt Wetzlar Martin Knell im Jahre 2010 mit dem Kulturpreis „Lotte-Plakette“.

Zur Würdigung langjähriger ehrenamtlicher Leistungen überreichte ihm im November 2015 OB W.Dette den Landesehrenbrief des Landes Hessen.

<p>Martin Knell (Mitte) nimmt im Beisein seiner Ehefrau Ingrid den Ehrenbrief von Oberbürgermeister Wolfram Dette entgegen. (Foto: Pöllmitz)</p>

Foto: Pöllnitz, WNZ