Geschichte und Portrait

Im Jahre 1973 fanden sich ein gutes Dutzend Amateurmusiker zusammen, um in einem Streicherensemble barocke und klassische Orchesterwerke zu musizieren. Unterstützt von Mitgliedern des ehemaligen Lehrerorchesters begann die Arbeit unter der Leitung von Martin Knell.

Das erste Konzert fand ein Jahr später – im Oktober 1974 – statt. Mittlerweile ist das Orchester zu einem sinfonischen Klangkörper von etwa 40 Instrumentalisten gewachsen.

Das Orchester leistet seinen Beitrag zum regionalen Kulturleben mit regelmäßigen Konzerten in Wetzlar, Serenadenkonzerten im nahe gelegenen Kloster Altenberg, Auftritten mit Chören aus der Region, Aktionen mit der Wetzlarer Musikschule und in Zusammenarbeit mit der Wetzlarer Kulturgemeinschaft.

Im Jahre 2001 erhielt das Orchester im Rahmen der Veranstaltungen des Kultursommers Mittelhessen den Sonderpreis der Landräte für die Aufführung der Oper „Titus“.

Ein besonders bewegendes Ereignis in der Orchestergeschichte war ein internationales Konzert im Mai 1995 zum 50. Jahrestag des Kriegsendes. An dem Konzert nahmen Musiker aus 10 am Zweiten Weltkrieg beteiligten Nationen teil.

Mit der politischen Wende in Osteuropa gelang es dem Orchester 1994 Kontakte zur Musikhochschule in Tambow (Russland) aufzubauen, die zu gemeinsamen Auftritten in Deutschland und Russland führten.

Außerdem realisierte das WKO Projekte mit Chören aus der englischen Partnerstadt Colchester und musizierte mit Kammerorchestern aus Pisek (Tschechien) und Bukarest (Rumänien) und Moskau.

 

wkokb

Das Wetzlarer Kammerorchester im Mai 2012 (Foto Deck, bearb. CW)

Das Wetzlarer Kammerorchester unterstützt regelmäßig die Kinderhilfsorganisation BENITA in Bistrita, Rumänien